.: Marder II / SdKfz 131 und SdKfz 132 :.
 

 
   
Dieses Profil des Marder II zeigt den ziemlich hohen Aufbau der 7,5cm Pak 40/2 einer Sonderversion der Deutschen Standard Panzerabwehrkanone der späten Kriegsjahre.
 
 
Wie auch beim PzKpfw I beabsichtigte man den PzKpfw II, der 1935 in den Dienst gestellt wurde, nur als Ausbildungs- und Entwicklungspanzer zu nutzen. Im Laufe der Ereignisse ist er aber von 1939 bis 1942 als Gefechtspanzer eingesetzt worden, einfach deswegen, weil es nicht genug Kampfpanzer gab, um diesen Typ zu ersetzen. Er machte seine Sache gut trotz der Tatsache, dass seine Hauptbewaffnung auf eine 2-cm-Bordkanone begrenzt war. Um 1941 war der PzKpfw II für die Ablösung überfällig, da seine Bewaffnung nicht imstande war stärker gepanzerte Ziele zu durchdringen, und der kleine Turmring ließ eine schwerere Waffe nicht zu. Die Produktionslinie für das Fahrgestell war jedoch noch vorhanden, und sie schien damals zu wertvoll zum Abriss zu sein, so nutzte man die Gelegenheit, den PzKpfw II zu einem Panzerjäger umzurüsten. 
   
Ein Marder II mit abgesenkter 7,5cm Kanone Pak 40/2. Obwohl dieses Fahrzeug in großen Stückzahlen als Panzerjäger hergestellt wurde, war es relativ hoch, nach oben offen und schwer gepanzert.
 
 
Der Prototyp dieses neuen Panzerjägers war mit einer 5-cm-Panzerabwehrkanone ausgestattet, während die Version der vollen Produktion eine spezielle Version der 7,5-cm-Panzerabwehrkanone Pak 40 besaß, die als Pak 40/2 bekanntn wurde. Diese Feuerstarke Kanone war die Standard-Panzerabwehrwaffe der deutschen Armee, und die Maßnahmen für eine größere Beweglichkeit trugen beträchtlich zum Panzerabwehrpotential dieser Kanone bei. Sie wurde hinter einem 10 mm
starken Panzerschild untergebracht, der nach hinten abgeschrägt war um der Besatzung einen ausreichenden Schutz zu bieten. Um das Gewicht der Kanone aufzunehmen wurde der Motor in den hinteren Teil der Rumpfes verlegt, und die Motorabdeckung richtete man als Arbeitsplatte zur Bedienung der Kanone ein. Das Fahrzeug wurde als Marder II bekannt, obwohl man auch andere Sturmpanzer (wie 7,5-cm Pak 40/2 auf slfll) so bezeichnete. Der Marder II blieb bis 1944 in Produktion und wurde von den vielen deutschen Umrüstungen auf Selbstfahrlafetten zu einer mit der breitesten Anwendung. 
Was die Produktionsziffern betrifft, so wurde er in größeren Stückzahlen gebaut als jede andere Waffe seines Typs; es wurden 1217 Stück hergestellt. Der Marder II war sicherlich eine handliche und wirksame Waffe beim Einsatz, denn er war relativ klein, hatte eine gute Geländegängigkeit, und die Kanone konnte praktisch jeden feindlichen Panzer außer den Superschweren sowjetischen Panzern wie den IS-2 außer Gefecht setzen. 
   
Das SdKfz 131 Marder II trug eine 7,5cm Pak 40/2, und war eine der erfolgreichsten Panzerjäger Versionen. Auf der Grundlage des PzKpfw II Ausf A,C oder F wurden 1217 Exemplare an allen Fronten eingesetzt. Die Besatzung bestand aus vier Mann.
 
 
Magazine für 37 Schuss befanden sich über der Motorabdeckung und es gab ferner Platz für die Aufbewahrung von 600 Schuss Munition für das gewöhnlich vorhandene Maschinengewehr. Dieses war ein 7,92-mm MG vom Typ MG 34 oder MG 42.
Die meisten der produzierten Marder II wurden an die Ostfront geschickt, aber er war eigentlich überall dort zu finden, wo deutsche Truppen im Einsatz waren.
1944 lief die Produktion aus und die Besatzung wurde oft um einen Mann verringert um Personal einzusparen, aber die Weiterentwicklung dieses Typs hörte nicht auf. Während der letzten Phasen des Krieges wurden einige Marder II mit Infrarot-Suchscheinwerfern für das Aufspüren von Zielen in der Nacht ausgerüstet und einige an der Ostfront während der letzten Phasen des Krieges benutzt.
Zu diesem Zeitpunkt konnte eine solche neuartige Ausstattung nur noch geringe Auswirkung auf den Ausgang des Krieges haben.
 
 
 
 
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