.: Schwerer Panzer Panzerkampfwagen VI Tiger II / PzKpfw VI / SdKfz 182 :.
 

 
   
Ein Königstiger mit dem Porsche Turm.
Mit der neuesten schräg geführten Panzerung und einer 88mm Kanone hoher Mündungsgeschwindigkeit,
war der Tiger II sicher vor fast jedem Panzer der Alliierten, in fast jeder Entfernung.
 
 
Der Tiger war noch nicht richtig in Produktion, da wurde schon die Entscheidung getroffen eine noch besser bewaffnete und gepanzerte Version zu entwickeln, und zwar um speziell jedem Fahrzeug, das die Sowjets einführten, etwas entgegensetzen zu können. Wieder einmal wurden Henschel und Porsche gebeten Entwürfe vorzubereiten. Porsche entwarf als erster einen Panzer auf der Grundlage des früheren VK-4501-Entwurfs und bewaffnete diesen mit einer 15cm-Kanone. Dieser wurde abgelehnt zugunsten eines neuen Entwurfs mit einer auf dem Turm montierten 88mm-Kanone, der aber ebenfalls verworfen wurde, weil die geplante Automatik zu viel Kupfer erforderte, das damals knapp war. Zu jener Zeit waren die Türme bereits in der Produktion und wurden anschließend an die Henschel Panzer der frühen Produktion angepasst.  
   
Ein Tiger II mit dem Henschel Turm fährt an amerikanischen Soldaten vorbei, die während der Ardennen Offensive in Gefangenschaft geraten waren. Viele Panzer wurden aus Mangel an Treibstoff zurückgelassen, nachdem der Angriff fehlschlug.
 
 

Der Henschel Entwurf VK 4503(H) war im Oktober 1943 fertig (und zwar etwas später als erwartet), als die Entscheidung getroffen wurde Komponenten des projektierten Panzers Panther II einzubeziehen.
Die Produktion des Tiger II oder Panzerkampfwagen VI Tiger II Ausf B (SdKfz 182), um seine korrekte Bezeichnung anzugeben, lief im Dezember 1943 in Kassel neben der des Tiger an, wobei die ersten 50 produzierten Fahrzeuge mit dem Porsche Turm bestückt wurden. Alle darauf folgenden Panzer hatten den Henschel Turm, und insgesamt wurden 485 Fahrzeuge gebaut. 
Der Tiger II kam zum ersten Mal an der Ostfront im Mai 1944 und dann an der Westfront in der Normandie im August desselben Jahres zum Einsatz.
In vieler Hinsicht war der Tiger II in seiner Auslegung dem Panther ähnlich. Er wurde auch von demselben Motor angetrieben wie die Panther der späteren Produktion, was zu einem niedrigeren Verhältnis von Leistung zu Gewicht führte.Der Panzer war daher viel langsamer und unbeweglicher als der Panther. Während seine Panzerung fast vollständigen Schutz gegen alle Kanonen bot, mit denen die Panzer der Alliierten ausgerüstet waren, war der Tiger II unzuverlässig, und seine Größe machte es schwierig, ihn über das Schlachtfeld zu bewegen und zu verbergen. 
   
Der Panzerkampfwagen VI Tiger II.
Man beachte den größenvergleich, zu den Personen.
 
 
   
Der Panzerkampfwagen VI Tiger II.
Man beachte auch hier den größenvergleich, zu den Personen.
 
 
Viele wurden von ihren eigenen Mannschaften zurückgelassen oder zerstört, wenn ihr Treibstoff zu Ende war und kein rechtzeitiger Nachschub erfolgte.
Der Rumpf des Tiger II war eine voll geschweißte Konstruktion mit einer maximalen Stärke von 150mm an der Vorderseite. Der Fahrer saß vorn links, der MG-Schütze/Funker ihm gegenüber auf der rechten Seite. Der 3 Mann Turm war eine voll geschweißte Konstruktion mit einer maximalen Stärke von 100mm an der Vorderseite. Er nahm den Kommandanten und den Richtschützen auf der linken und den Ladeschützen auf der anderen Kanonenseite mit Blick nach hinten auf. Der Motor befand sich im hinteren Teil des Rumpfes.Die Hauptbewaffnung umfasste eine 88mm-Kanone KwK 43, die panzerbrechende und hochexplosive Munition abfeuern konnte, wobei die erstere eine viel höhere Mündungsgeschwindigkeit als die gleichwertige Munition hatte, die vom Tiger abgefeuert wurde. 
Koaxial mit der Hauptwaffe war ein 7,92mm-Maschinengewehr MG 34 montiert, ein weiteres MG 34 mit einer Kugelblende befand sich im Vorderteil des Rumpfes. Gesamtmengen von 84 Schuss 88er Munition und 5850 Schuss MG-Munition wurden mitgeführt.
Das Fahrgestell des Tiger II wurde auch als Grundlage für den Jagdtiger B benutzt, der mit einer 128mm-Kanone in einem neuen Aufbau mit begrenztem Schwenkbereich ausgerüstet war. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges waren nur etwa 50 dieser leistungsstarken Panzer gebaut worden.
 
 
 
 
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