.: Schwerer Panzer Panzerkampfwagen VI Tiger I / PzKpfw VI / SdKfz 181 :.
 

 
   
Mit seiner starken Panzerung und einer Version der gefürchteten 88 mm Panzerabwehrkanone AA war der PzKpfw VI Tiger eine herrausragende und leistungsstarke Konstruktion. Er war kein besonders wendiges Gerät, aber er konnte das Schlachtfeld beherschen.
 
 
Bereits 1938 hatte man erkannt, dass der PzKpfw IV in der nächsten Zeit durch eine modernere Konstruktion ersetzt werden müsse. Es wurde eine Anzahl an Prototypen von deutschen Firmen gebaut, aber keiner davon in die Produktion überführt. Im Jahr 1941 erhielt Henschel den Auftrag auf einen 36 Tonnen Panzer mit der Bezeichnung VK 3601, der eine Höchstgeschwindigkeit von 40km/h, eine gute Panzerung und eine feuerstarke Kanone haben sollte. 
   
Tiger der SS machen Rast am Brenner Pass und bewachen die Italienische Grenze zu Österreich.
Um diese Zeit waren die Alliierten in Italien gelandet und Mussolini war gestürzt worden.
 
 
Ein Prototyp dieses Panzers wurde gebaut, die Weiterarbeit jedoch gestoppt, weil ein Auftrag auf einen 45 Tonnen Panzer einging, der VK 4501 genannt wurde. Dieser sollte mit einer Panzerversion der gefürchteten 88mm-Panzerabwehrkanone AA bewaffnet werden, die zur Geißel der europäischen Armeen geworden war. Es wurde verlangt, dass der Prototyp für den Test zu Hitlers nächstem Geburtstag, dem 20. April 1942, fertig sein sollte. Da die Zeit kurz war, ließ Henschel die Gedanken aus dem VK 3601 und einem anderen Panzer mit der Bezeichnung VK 3001 (H) einfließen.Das Endprodukt war der VK 4501(11). Porsche stieß mit seinem eigenen Entwurf nach vorn und baute den VK 4501 (Porsche) um dieselbe Forderung zu erfüllen. 
Beide Prototypen waren rechtzeitig fertig um zu Hitlers Geburtstag vorgestellt zu werden, und die Version von Henschel wurde im August 1942 unter der Bezeichnung PzKpfw VI Tiger Ausf E (SdKfz 181) zur Produktion ausgewählt. Der Tiger wurde von August 1942 bis August 1944 produziert, insgesamt 1350 Fahrzeuge. Er wurde abgelöst durch den Tiger II oder Königstiger, für den es einen gesonderten Eintrag gibt. Für den Fall, dass sich die Versuche mit dem VK 4501 (H) als Fehlschlag herausstellten, wurde eine Serie von 90 Panzern VK 4501 (P) in Auftrag gegeben, die nachfolgend als 88mm-Panzerjäger Tiger (P) Ferdinand (SdKfz 184) vervollständigt wurden. 
   
Ein Panzerkampfwagen PzKpfw VI Tiger Ausf. E.
 
 
   
Der Porsche Prototyp VK 4501 (Porsche).
Hinten links sehen Sie Dr.Ferdinant Porsche ( Mann mit schwarzem Hut )
 
 
Das Fahrzeug war nach seinem Konstrukteur Dr. Ferdinand Porsche benannt.Es gab drei Varianten des Tiger, nämlich außer dem Grundpanzer den Befehlspanzer Tiger - der Grundpanzer mit entfernter Waffe, ausgestattet mit einer Winde und kleinem Kran - und den Sturmtiger, ausgestattet mit einem neuen Aufbau mit einem 38mm-Raketenwerfer vom Typ 61 mit begrenztem Schwenkbereich. Vom letzten Typ wurden nur 10 Exemplare gebaut. 
   
Der Henschel Prototyp VK 4501 (H).
 
 
Für seine Zeit war der Tiger eine herausragende Konstruktion mit einer feuerstarken Kanone und guter Panzerung, aber er war zu kompliziert und daher schwierig herzustellen.Einer seiner größten Nachteile war seine überlappende Radaufhängung, die durch Schlamm und Steine verstopfte. An der Ostfront konnte das unheilvoll sein, da während der Winternächte der Schlamm gefror und der Panzer am Morgen unbeweglich war. Häufig gerade zu der Zeit, da die Sowjets gewöhnlich angriffen. Wenn das Fahrzeug auf Straßen fuhr, wurde eine 51,5cm breite Kette aufgelegt, während man für das Gelände und im Gefecht eine 71,5cm breite Kette verwendete, da diese einen geringeren Bodendruck ergab und so die Zugkraft verbesserte. 
Die Hauptbewaffnung enthielt eine 88mm-Kanone KwK L/36 und zwei 7,92mm-Maschinengewehre, von denen eins koaxial mit der Hauptwaffe angeordnet und eins mit einer Kugelblende rechts in der senkrechten Frontplatte eingebaut war. Gesamtmengen von 84 Schuss 88er Munition und 5850 Schuss MG-Munition wurden mitgeführt. Mit dem Tiger sah sich zuerst die britische Armee in Tunesien konfrontiert, und von da an erschien er an allen deutschen Fronten.
 
 
 
 
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