.: Schwerer Panzer Panzerkampfwagen V Panther / PzKpfw V / SdKfz 171 :.
 

 
   
Der PzKpfw in seiner späten Form. Es sind Schürzen hinzugefügt worden um einen gewissen Schutz für die Räder zu bieten, und als zusätzliche Panzerung benutzte man Ersatzketten. Der Panzer ist zum Schutz gegen Magnetminen mit einer speziellen antimagnetischen Paste bedeckt.
 
 
Der stärkste Panzer, der im Jahr 1941 im Dienst der Wehrmacht stand war der PzKpfw IV, der häufig dem neuen sowjetischen Panzer T-34 nicht gewachsen war. In jenem Jahr erschien er in kleinen Stückzahlen an der Ostfront. Die Arbeiten an einem Nachfolger für den PzKpfw V hatten bereits 1937 begonnen, machten aber wegen der sich ändernden Anforderungen recht langsame Fortschritte. Im Jahr 1941 hatten Henschel und Porsche eigene Prototypen eines neuen Panzers der Klasse 30-35 Tonnen fertiggestellt, die mit VK 3001(H) bzw. VK 3001(P) bezeichnet wurden. Sie wurden nicht in die Produktion Überführt und die weitere Entwicklungstätigkeit ergab den Tiger (VK 4501).
 
Spät im Jahr 1941 kam die Forderung nach einem neuen Panzer mit einer 75mm-Langrohrkanone, einer gut abgeschrägter Panzerung für maximalen Schutz Innerhalb der Gewichtsgrenzen des Fahrzeugs und größeren Rädern für eine verbesserte Beweglichkeit. Um diese Anforderungen zu erfüllen brachte Daimler-Benz den VK 3002(DB) ein. Während MAN den VK 3002(MAN) vorschlug. Der erstere Entwurf war praktisch eine kopie des T-34, aber es wurde der MAN Entwurf angenommen.
Die ersten Prototypen des neuen Panzers, den man Panzerkampfwagen V Panther (SdKfz 171) nannte, wurden im September 1942 fertiggestellt, wobei die ersten Produktlonsmodelle aus MAN Fabrik genau zwei Monate später kamen. Zur gleichen Zeit startete Daimler-Benz die Einrichtungsarbeiten für die Produktion des Panther.
Und im Jahr 1943 wurde u.a. auch Henschel gemeinsam mit Hunderten von Nachauftragnehmern in das Programm einbezogen.


 
   
Als vermutlich erster Deutscher Panzer des Krieges war der Panther durch seine Kompliziertheit behindert. Etwa 4800 Stück verließen die Fabrikhallen im Vergleich tu mehr als 11000 Stück T-34/85, die die Sowjets allein im Jahr 1944 bauten.
 
 
   
Auch die Deutsche Panzerwaffe war Stückwerk und konnte die Invasion der Alliierten in Europa nicht stoppen. Hier ein brennender Panther, nachdem er von Britischen Panzerabwehrwaffen getroffen wurde.
 
 
Es war geplant, 600 Panther pro Monat zu produzieren, aber die Bombardierungen durch die Alliierten bewirkten, dass die höchste Produktionsziffer bei nur 330 Fahrzeugen pro Monat lag.
Bis Anfang 1945 waren über 4800 Panther gebaut worden. Der Panther wurde ohne geeignete Tests in die Produktion überführt und schon bald traten zahlreiche Mängel zutage. So gingen in den Anfangstagen des Panther-Einsatzes mehr Fahrzeuge durch technisches Versagen als durch Feindeinwirkung verloren. Folglich schwand das Vertrauen der Mannschaften in das Fahrzeug recht schnell. Das Fahrzeug bewährte sich erst an der Ostfront während der Kursker Schlacht im Juli 1943. Und von da an wurde es an allen Fronten eingesetzt. Als die technischen Probleme überwunden waren, baute sich das Vertrauen in den Panzer bald wieder auf, und viele betrachten heute den Panther als den besten aller deutschen Panzer des Zweiten Weltkrieges.


 
In der unmittelbaren Nachkriegszeit setzte die französische Armee eine Anzahl von Panzern vom Typ Panther ein, bis modernere Panzer zur Verfügung standen. Die ersten produzierten Modelle waren vom Typ PzKpfw V Ausf A. und in der Tat alles Modelle der Vorproduktion.Die PzKpfw V Ausf B. und Ausf C. wurden nie in die Produktion überführt. Spätere Modelle waren der PzKpfw V Ausf D. dem aus bestimmten Gründen ein anderer PzKpfw V Ausf A. folgte, der breiten Einsatz in der Normandie fand. Sowie der PzKpfw V Ausf G. Varianten des Panther umfassten einen Beobachtungspanzer Panther, ein gepanzertes Bergungsfahrzeug, einen Jagdpanzer und einen Befehlspanzer Panther, während einige als amerikanische Panzerzerstörer vom Typ M-10 getarnt in die Ardennenschlacht geschickt wurden. Die Hauptbewaffnung des Panther war eine 75mm-Langrohrkanone, für die 79 Schuss Munition mitgeführt wurden. Koaxial mit der Hauptwaffe war ein 7,92mm-Maschinengewehr MG-34 montiert, während eine ähnliche Waffe als Bug-MG und eine weitere auf dem Turmdach zur Fliegerabwehr installiert waren.
 
 
 
 
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