.: Deutscher schwerer Lastkraftwagen :.
 

 
   
Ein 6,5 Tonnen Lastwagen Büssing-NAG454 mit 4x4 Antrieb tronsportiert einen Kommandopanzer
PzKpfw I in den Farben des Afrikakorps. Von diesen Fahrzeugen wurden nur wenige produziert.
Der Panzertransporter, der den breitesten Einsatz fand, war der 6x4-Faun, der im stande war
sogar einen PzKpfw II zu transportieren.
 
 
Die meisten deutschen schweren Lastwagen waren zivile Fahrzeuge oder Modelle vom Typ S nach dem Schell-Programm. Die Mehrzahl waren 4 1/2 bis 6-Tonner mit 4x2-Antrieb wie der MAN ML4500, der auch in Österreich von ÖAF gebaut wurde. Der Mercedes-Benz L4500A ist ein typisches Beispiel für die von der Wehrmacht eingesetzten deutschen Fahrzeuge. Angetrieben durch einen 6-Zylinder-Dieselmotor Daimler-Benz OM67/4 bildete er einen Teil des Rückgrates des deutschen Armeetransports, und bei einer Variante wurde mobile Fliegerabwehrausrüstung in Form einer 3,7cm-Flak 43 auf das Mercedes-Fahrgestell aufgesetzt. Es wurde der Versuch unternommen, eine Panzertransportvorrichtung für den Einsatz mit Panzern vom Typ PzKpfw I zu fertigen. 
Hierfür wurde eine 4x4 Version des 6 1/2-Tonners Büssing-NAG benutzt. In dieser Richtung wurde nur ein sehr geringer Fortschritt erzielt, und die meisten Panzertransporte erfolgten mittels des 6x4-Fahrzeugs Faun L900D567 mit einer Nutzlast von 8800 kg. Die deutsche Lastwagenindustrie war nie in der Lage genug Typen für den Transport von Panzern zu liefern, so dass Halbkettenfahrzeuge mit Anhängern schließlich diese Rolle übernahmen. Mit dem Einmarsch der Deutschen in die Tschechoslowakei 1938 fielen viele nützliche Industriezweige in deren Hände und wurden dafür eingesetzt, die deutschen Streitkräfte zu beliefern. In Kolin wurde der ausgezeichnete 6x6-Lastwagen Tatra 6,5-ton mit einigen hervorstechenden Merkmalen produziert. Sie umfassten einen Rohrgestellrahmen und unabhängige Vorder- und Hinterradaufhängung. Der Antrieb erfolgte durch einen luftgekühlten 12-Zylindermotor mit 157 kW. Skoda lieferte auch schwere Lastkraftwagen an die Deutschen. 
   
Die Kontrolle über ausgedehnt operierende Panzerkräfte hing von einem zuverlässigen Netz von
Funkverbindungen ab, die auf mobilen Funkstationen beruhten. Diese waren auf schweren Lastwagen
montiert. Dieses Fahrzeug hier ist ein Teil eines deutschen Divisions-Hauptquatiers außerhalb
von Tobruk im Jahr 1941. Schwere Lastwagen wurden haupsächlich für spezialisierte Aufgaben
eingesetzt, während allgemeine Versorgungsaufgaben den leichteren Fahrzeugen und der Eisenbahn anvertraut wurden.
 
 
Der 6x4-Lastkraftwagen Skoda 6 ST6 wurde generell in Verbindung mit Vierradanhängern benutzt. Ferner produzierte Skoda eines der seltsamsten Fahrzeuge des Zweiten Weltkrieges, den 4x4-Skoda 175, der als Artilleriezugmaschine für den Einsatz unter den rauhen Bedingungen der Ostfront gebaut wurde. Er zeichnete sich durch riesige Stahlräder aus (1500 x 300 mm vorn und 1500 x 400mm hinten). Einige dieser Modelle wurden in Nordwesteuropa eingesetzt.
Hanomag-Zugmaschinen wurden benutzt, um einen oder zwei beladene Anhänger zu ziehen, und waren für diese Rolle zielgerichtet gebaut worden. Das Modell SS 100 stand im Dienst des Heeres und der Luftwaffe, wobei letztere diesen Typ benutzte um Flugplatz-Tankwagen zu schleppen. Er war ein durchweg handelsübleher Typ, der auch auf den zivilen Markt kam. Ein größerer, jedoch ähnlicher Typ wurde von Faun mit einem 13,54-Liter-Motor gebaut und konnte für Eisenbahnstrecken angepasst werden.
Insgesamt verließ sich das deutsche Transportsystem hauptsächlich auf die Eisenbahn, und auf der Straße wurde größerer Wert auf die mittelschweren Lastkraftwagen gelegt.
 
 
 
 
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