.: Deutscher leichter Lastkraftwagen Krupp Kfz 81 (L2H43) :.
 

 
   
Der Krupp KFZ 81 (L2H43) hatte einen Luftgekühlten "Boxer-Motor", und eine rundum unabhängige Aufhängung. Er wurde in einer Vielzahl unterschiedlicher Funktionen eingesetzt, darunter auch als Trägerfahrzeug für die 20mm Fliegerabwehrkanone.
 
 
Die deutschen leichten Lastwagen vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges hatten die kommerzielle 4x2-Konstruktion, bei der nur an Einzelheiten der Aufbauten erkennbar war, dass es sich um Armeefahrzeuge handelte.Der Phänomen Granit hatte einen luftgekühlten Motor und wurde in großen Stückzahlen eingesetzt, speziell als Ambulanzfahrzeug. Obgleich der Granit ein nützliches Fahrzeug für den Transport von Gütern und Nachschub auf festen Straßen war, ließ seine Geländegängigkeit sehr zu wünschen übrig. Eine Spezifikation für einen Lastwagen 6x4 wurde herausgegeben und die Industrie reagierte unverzüglich. Daimler-Benz hatte bereits sein 6x4-Modell Daimler-Benz G3 von 1928 gebaut, viele davon für den Einsatz bei der deutschen Eisenbahn. Die Büssing-NAG aus Braunschweig war auch beteiligt mit Büssing-NAG G31. der von 1933 bis 1936 produziert wurde.
 
Während alle Fahrzeuge standardmäßig mit einem Benzinmotor ausgestattet waren, wurden auch einige Dieselmotoren versuchsweise eingebaut. Daimler-Benz, die Büssing-NAG und Krupp produzierten Fahrgestelle, die auch als Grundlage für die Karosserien der Panzerwagen benutzt wurden. Obwohl während des Einmarsches in Polen noch ein breites Spektrum von Fahrzeugtypen im Einsatz war, hatte das Schell-Programm die Idee von standardisierten Lastwagenkonstruktionen eingeführt. Beispielsweise wurde der Daimler-Benz 1500A als der planmäßige Ersatz aller vorhandenen und im Einsatz befindlichen Typen mit einer Nutzlast von 2 Tonnen gebaut, von denen viele Allzweckaufgaben in der Wehrmacht erfüllten. Versionen als Truppentransporter wurden auf den Produktionslinien von schweren Fahrzeugen produziert.
 
   
Die deutschen machten umfassend Gebrauch von erbeuteten leichten Lastwagen und Fahrzeugen, die in Ungarn, in der Tschechoslowakei und in Frankreich gebaut wurden. Ihre eigenen Modelle wie der Krupp L2H43 waren den aktuellen britischen sechsrädrigen ähnlich.
 
 
Steyr in Österreich baute drei Grundtypen, einen Allzwecklastwagen, einen schweren Kommandowagen und einen Truppentransporter. Alle wurden sie durch einen luftgekühlten V8-Motor angetrieben. Steyr lieferte auch einen 6x4-Lastwagen Steyr Modell 640. der auch in den Varianten Ambulanz- und Kommandofahrzeug gebaut wurde. Einer der in den ersten Tagen des Zweiten Weltkrieges am meisten eingesetzten Typen war der Krupp Kfz 81 mit 6x4-Antrieb, der gewöhnlich als Artilleriezugmaschine benutzt wurde. In dieser Rolle übertraf er die frühere speziell gebaute Artilleriezugmaschine Kfz 69. Der Krupp Boxer, wie er auch hieß, wurde von einem 4-Zylindermotor angetrieben und hatte rundum eine unabhängige Aufhängung. Ungarn baute wenige Fahrzeuge. Ein 6x4-Mannschaftswagen für 14 Personen war der Botond. In der Tschechoslowakei produzierte Tatra den 2-Tonner Tatra T92, der von einem V8-Motor angetrieben wurde. Dieses Modell wurde zuerst von der tschechischen Armee und später von den Deutschen benutzt. Die Modelle Praga RV waren wiederum 6x4-Typen und wurden als Allzwecklastwagen, Funk und Kommandofahrzeuge gebaut. Das Schell-Programm sollte dazu führen, diese 6x4 Fahrzeuge als veraltet aussondern zu können. Aber da die Produktion der Schell-Typen nie mit dem Bedarf Schritt halten konnte, dienten die älteren Modelle weiter bis zum Ende des Krieges, wobei einige von ihnen auch noch unmittelbar nach dem Krieg im zivilen Bereich eingesetzt wurden.
 
 
 
 
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