.: Mittlerer Panzer Panzerkampfwagen IV / PzKpfw IV / SdKfz 161 :.
 

 
   
Von 1943 an erschien der PzKpfw IV mit der langläufigen 7,5 cm Bordkanone KwK 40/L48,
die den Panzer gegenüber fast allen gepanzerten Gegnern gut abschneiden ließ.
 
 
Der Panzerkampfwagen IV genoss den Vorteil, dass er während des gesamten Zweiten Weltkrieges in Produktion blieb und das Rückgrat der deutschen Panzerdivisionen bildete. Im Jahr 1934 stellte das Heereswaffenamt die Forderung nach einem Fahrzeug unter dem Decknamen Mittlerer Traktor auf, mit dem die vierte Panzerkompanie eines jeden deutschen Panzerbataillons ausgerüstet werden sollte. Rheinmetall-Borsig baute den VK 2001 (Rh), während MAN den VK 2002 (MAN) und Krupp den VK 2001 (K) vorschlug. Am Ende übernahm Krupp die gesamte Verantwortlichkeit für das Fahrzeug, das auch als Bataillonsführerwagen bekannt wurde. Dieser ging in den Krupp-Gruson-Werken in Magdeburg als PzKpfw IV Ausf A. oder SdKfz 161 in Produktion, da um dieser Zeit alle Decknamen fallen gelassen wurden. 
   
Panzergrenadiere auf dem Vormarsch durch Getreidefelder beim Vorstoß der Deutschen auf den
Kaukasus im Schutz eines PzKpfw IV.
 
 
Dieses Modell war mit einer kurzläufigen 75mm-Kanone, einem koaxialen 7,92mm-Maschinengewehr und einer ähnlichen Waffe am Bug ausgestattet. Die Turmschwenkung erfolgte motorgetrieben, und es wurden 122 Schuss Munition für die Kanone sowie 3000 Schuss MG-Munition mitgeführt. Die maximale Stärke der Panzerung betrug 20mm am Turm und 14,5mm am Rumpf. Nur einige dieser Fahrzeuge wurden 1936/37 gebaut. Das nächste Modell war der PzKpfw IV Ausf B. welcher eine verstärkte Panzerung, einen stärkeren Motor und weitere kleinere Verbesserungen aufwies. Über die gesamte lange Produktionszeit des PzKpfw IV hinweg blieb das Fahrgestell unverändert, aber als die Gefahren durch die feindlichen Panzerabwehrwaffen stiegen, wurde die Panzerung verstärkt und neue Waffen installiert.
(Andere Fahrgestelle mussten häufig aus der Produktion genommen werden, da sie nicht für Nachrüstungen geeignet waren, wie es die Veränderungen auf den Schlachtfeldern erforderten.) 
Das endgültige Produktionsmodell war der PzKpfw IV Ausf J. der im März 1944 erschien. Die Gesamtproduktion des PzKpfw IV belief sich auf ungefähr 9000 Fahrzeuge.
Das Fahrgestell des PzKpfw IV wurde auch für weitere und spezialisiertere Fahrzeuge eingesetzt. Dazu gehörten der Jagdpanzer IV, verschiedene Typen von Flakpanzern (einschließlich eines Flak-Vierlings mit vier 20mm-Bordkanonen und eines einfachen Flakpanzers mit einer 37mm Bordkanone). Selbstfahrlafetten, gepanzerte Bergefahrzeuge und gepanzerte Brückenlegefahrzeuge, um nur einige zu nennen. Ein typischer PzKpfw IV war der PzKpfw IV Ausf F2. der einen Rumpf und einen Turm aus einer voll geschweißten Stahlkonstruktion mit einer Maximalstärke von 60mm (Rumpf) bzw. 50mm (Turm) aufwies. Der Fahrer saß im vorderen Teil des Rumpfes auf der linken Seite mit dem bugseitigen MG-Schützen/Funker zu seiner Rechten. 
   
Ein Deutscher Panzer PzKpfw IV in Bereitschaftsstellung in Erwartung des Einsatzbefehls nach der Landung der Alliierten in der Normandie im Juni 1944. Man beachte die Seitenverkleidung.
 
 
   
Ein PzKpfw IV wird im Felde in der UdSSR gewartet. Die hier sichtbare 75mm Kurzkanone erwies sich bald als ungeeignet gegenüber den Sowjetischen Panzern und mussten durch eine Langrohrkanone mit höherer Mündungsgeschwindigkeit ersetzt werden.
 
 
Der Kommandant, der Richtschütze und der Ladeschütze saßen im Turm, der sich in der Mitte des Rumpfes befand und über eine Einstiegluke auf jeder Seite sowie über eine Kuppel für den Panzerkommandanten verfügte. Der Motor hinten im Rumpf war an ein Handgetriebe mit sechs Vorwärtsgängen und einem Rückwärtsgang gekuppelt. Die Hauptbewaffnung bestand aus einer langläufigen 75mm-Kanone KwK, die mit einer Mündungsbremse ausgestattet war und eine Vielfalt von Munition verschießen konnte. Zum Kampfsatz gehörten Splitter-, Spreng-, Nebel-, Panzer-, Unterkaliber- und Hohlladungsgranaten. Hochexplosive Granaten wurden zur Unterstützung der Infanterie eingesetzt. Ein 7,92mm-Maschinengewehr war in koaxialer Anordnung rechts von der Hauptbewaffnung montiert, während im Bug ein weiteres MG installiert war. Gesamtmengen von 87 Schuss 75er Munition und 3192 Schuss 7,92mm-MG-Munition wurden mitgeführt.Die Turmschwenkung erfolgte motorgetrieben über 360°, obgleich eine Handsteuerung für den Notfall vorgesehen war.
Die zusätzliche Panzerung und die schwerere Bewaffnung waren die Ursache dafür, dass das Gewicht der endgültigen Produktionsversion 25 Tonnen betrug, aber der PzKpfw IV hatte noch immer ein beachtliches Verhältnis von Leistung und Gewicht und daher gute Kenndaten bezüglich seiner Beweglichkeit. 
 
 
 
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