.: Kraftfahrzeug 2 ( Ströwer 40 ) ( Kfz 2 ) :.
 

 
   
Das Kfz 2 wurde von 1936 an gefertigt und war eine Konstruktion mit standardisierter Karosserie, die auf den Bauteilen mehrerer Hersteller beruhte. Der Stöwer 40 war eine 4x4-Konstruktion und bildete oft wie hier, die Grundlage für Funkfahrzeuge.
 
 
Im Jahr 1934 unternahmen die Deutschen die ersten Versuche standardisierte Fahrzeuge - die so genannten Einheitsfahrzeuge - für die Wehrmacht zu schaffen.
Bis dahin beruhten Fahrzeuge, die für den Einsatz im Gelände vorgesehen waren, auf handelsüblichen Konstruktionen oder waren Umnutzungen von diesen. Das neue Motorisierungsprogramm der Wehrmacht legte großen Wert darauf, dass die Konstruktion von Fahrzeugen nicht nur unter rein technischen, sondern auch operativen Betrachtungen erfolgte.
Ein neues System der Kfz-Nummerierung wurde eingeführt, wobei den Kraftfahrzeugen (ungeachtet ihres Fabrikats oder ihres Modells) Zahlen zugeordnet wurden, die ihre taktische oder militärische Funktion kennzeichneten.Mit einigen Ausnahmen fallen für die Fahrzeuge, die hier betrachtet werden, die zugeordneten Zahlen in die folgenden Klassen: 1 bis 10 für 1. Pkw (leichter Personenkraftwagen). 11 bis 20 für m. Pkw (mittlerer Personenkraftwagen) und 21 bis 30 für s. Pkw (schwerer Personenkraftwagen).
Ungeachtet seiner verschiedenen Modelle und Hersteller war der 1. Pkw ein Standardfahrzeug mit Ausnahme des Motors, der stets der kommerziell verfügbare des Herstellers war. Der Motor wurde von 1936 an von Stöwer, BMW und Hanomag gebaut. Das Stöwer-Modell (Kraftfahrzeug 2) benutzte wassergekühlte 4-Zylinder-OHV-Benzinmotoren AW2 und R180W.

 
   
Ein Kfz 2 der Luftwaffe in der Wüste. Im Anflug auf den Feldflughafen eine von einem Einsatz zurückkehrende Kette von "Stuka" Junkers Ju 117-Kampfflugzeugen.
 
 
Das Fahrgestell stammte vom normalen Typ mit einem Rahmen aus rechtwinkligen Seiten-, Quer- und Kreuzteilen und mit Streben für die Halterung des Motors, des Getriebes und der Karosserie.
Die Motorhaube war von der Mitte aus herunterklappbar und wurde mit zwei Klammern auf jeder Seite befestigt. Das Fahrgestell wurde für den leichten Viersitzer (Kfz 1) und für eine Vielfalt von weiteren Spezialfahrzeugen benutzt.
 
 
 
 
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