.: Schwerer Panzerspähwagen ( SdKfz 231 ) - ( 8-Rad ) :.
 

 
   
Hier ein Schwerer Panzerspähwagen ( SdKfz 231 ) - in der 8 Rad Version.
Unter den Truppen, erhielt dieses Fahrzeug den Namen "Achtrad".
 
 
Fast gleichzeitig mit der Auslieferung der ersten sechsrädrigen Panzerwagen an die deutsche Wehrmacht in der Mitte der dreißiger Jahre erkannten die deutschen Stabsplaner, dass diese nicht die Fahrzeuge waren, die auf lange Sicht gebraucht wurden, da sie zu schwach motorisiert waren und es ihnen an Beweglichkeit im Gelände mangelte. Was sie brauchten, war ein achträdriger Panzerwagen mit einem entsprechenden Motor, und so entschieden sie ein 8x8-LKW-Fahrgestell der Büssing-NAG für den Einsatz als Panzerwagen umzurüsten. Die Entwicklung lief 1935 in voller Breite an und die ersten produzierten Exemplare wurden 1937 an die Wehrmacht ausgeliefert. Dieser schwere 8-Rad-Panzerwagen wurde als schwerer Panzerspähwagen SdKfz 231 bekannt, und um Verwechslungen mit dem sechsrädrigen Panzerwagen mit derselben Bezeichnung zu vermeiden bekam die neue Serie stets das Anhängsel "8-Rad".
 
   
Dieses frühe Exemplar des schweren Panzerspähwagens 231 (8-Rad) ist mit einer 20-mm Bordkanone bewaffnet. Die Größe und das Ausmaß dieses Fahrzeuges im Verhältnis zur mitgeführten Bewaffnung sind aus diesem Bild ersichtlich, die Kompliziertheit nicht.
 
 
Die Truppen kannten das Fahrzeug unter dem Namen „Achtrad'. Als die neuen Achträdrigen in den Dienst gestellt wurden, gehörten sie zu den leistungsfähigsten Geländefahrzeugen, die je produziert worden sind, aber die hohe Straßengeschwindigkeit und große Beweglichkeit waren teuer erkauft. Die Konstruktion des Fahrgestells war hochkompliziert, kostspielig und zeitaufwendig in der Fertigung. Das Chassis hatte Einzelradaufhängung an längsliegenden Blattfedern und zwar mit Allradantrieb und Allradlenkung versehen. Das Fahrzeug war sogar imstande während der Schlammperiode an der Ostfront zu handeln. Wenn es neben seiner Kompliziertheit einen Hauptmangel haben sollte, dann bestand dieser darin, dass es recht hoch war und im Gefecht etwas herausragte.
Die Reihe des SdKfz 231 wurde bis 1942 produziert, wurde dann aber zugunsten der Produktion des SdKfz 234 eingestellt. Bis dahin waren 1235 Stück gebaut worden. Dieser Typ blieb an allen Fronten den ganzen Krieg hinweg in einem ausgedehnten Einsatz. 8-Rad-Spähwagen handelten insbesondere in den Feldzügen in Nordafrika äußerst erfolgreich.
 
Das SdKfz 231 (8-Rad) war mit einer 20mm-Bordkanone KwK 30 bzw. 38 und einem koaxialen 7,92-mm-Maschinenge-wehr MG 34 im Drehturm bewaffnet. Das SdKfz 232 (8-Rad) war die Funkversion mit einer hervorstehenden Bügelantenne, und das SdKfz 263 (8-Rad) eine Kommandoversion mit einem festen Aufbau anstelle des drehbaren Turms. Ferner hatte es eine große Bügelantenne für die mitgeführten Funkausrüstungen. Das SdKfz 233 hatte kein direktes 6-Rad-Äquivalent; es trug eine kurze 7,5cm-Sturmpanzerkanone L/24, wie sie auf den frühen Panzern PzKpfw IV eingesetzt wurde. Durch das Entfernen des normalen Turms war Raum für die Kanone geschaffen worden, der Schwenkbereich dieser Kanone war begrenzt. Dieses Fahrzeug hatte eine nur dreiköpfige Besatzung und verlieh den gepanzerten Aufklärungseinheiten eine erhöhte Offensivkraft. Das erste SdKfz 233 wurde gegen Ende 1942 ausgeliefert und erwies sich als hochwirksam, aber es gab auch Fälle, wo sich der eingeschränkte Schwenkbereich der Kanone und der Mangel an Durchschlagskraft als Passivposten zeigten. Jedoch wenn es sich mit den üblichen Aufklärungsfahrzeugen maß, was oft genug geschah, war das SdKfz 233 sehr wirksam und gab oft Deckungsfeuer für andere Achträdrige.
 
 
 
 
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