.: Schwerer Zugkraftwagen 18t ( SdKfz 9 ) :.
 

 
   
Das SdKfz 9 schwerer Zugkraftwagen 18t war das größte der deutschen Halbkettenfahrzeuge und wurde eingesetzt, um schwere Kanonen und weitere Ausrüstungsgegenstände zu schleppen, hauptsächlich aber auch als Bergungsfahrzeug. Manche wurden für diese Aufgabe mit Kran und Ausleger ausgestattet. Dieses Exemplar hier ist eine schwere Artilleriezugmaschine und konnte neun Mann transportieren.
 
 
Das bei weitem größte Halbkettenfahrzeug des Zweiten Weltkrieges war das mächtige SdKfz 9 schwerer Zugkraftwagen 18t, ein Fahrzeug, welches seinen Ursprung in einer 1936 gestellten Forderung nach einem schweren Bergungsfahrzeug hatte, das die Panzerformationen unterstützen und defekte Panzer schleppen sollte.
Der Entwicklungsvertrag ging an die Famo Fahrzeug- und Motorwerke in Breslau, die zum alleinigen Produzenten wurden. Das erste Exemplar erschien 1936. Es war das Modell FM gr 1, und später kamen zwei weitere Modelle hinzu, und zwar FM gr 2 und FM gr 3, die größere und stärkere Motoren benutzten.Schließlich wurden sowohl die Zugmaschine als auch die Bergungsversion des SdKfz 9 produziert, Die Zugmaschinenversion war das Grundmodell des SdKfz 9, das benutzt wurde um die wirklich schweren Artilleriewaffen der deutschen Wehrmacht zu schleppen. Ferner sollte sie noch die schwere Pionierausrüstung einschließlich der Ausrüstung der Brückenleger schleppen (hierfür gab es eine Zugmaschineneinheit, die Brückeneinheiten auf speziellen Anhängern schleppte und 15 Mann transportierte).
 
   
Ein Schwerer Zugkraftwagen 18t SdKfz 9
 
 
Zu der schweren Artillerie, die vom SdKfz 9 geschleppt wurde, gehörten die 24cm-K3 (die so groß war, dass sie in fünf Lasten geschleppt werden musste), die 21cm-Krupp K 38 und die verschiedenen schweren Haubitzen und Kanonen von Skoda. Die Luftwaffe benutzte eine kleine Anzahl von Zugmaschinen um mobile Versionen der Superschweren 12,8cm-Flak 40 zu schleppen. Eine Fliegerabwehrkanone wurde auf der einzigen Waffenträgerversion des SdKfz 9 aufgesetzt, die 1943 erschien. Diese Variante trug eine 8,8cm-Flak 37 und hatte eine gepanzerte Kabine. Die Seiten der rückwärtigen Feuerplattform konnten heruntergeklappt werden um als Arbeitsplattform für die Kanonenbesatzung zu dienen. Ferner gab es kleine Auslegerarme um das Fahrzeug im Einsatz zu stabilisieren. Es wurde nur ein Prototyp entwickelt.

 
 
 
 
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