.: Mittlerer Zugkraftwagen 5t ( SdKfz 6 ) :.
 

 
   
Die von den Tschechen gehauten Praga SdKfz 6 hatten längere Kettengestelle und auch andere Kotflügel als die Modelle der Büssing-NAG. Sie wurden durch einen 6-Zylinder-Motor Maybach HL54
TUKRM mit 86 KW angetrieben, was Ihnen eine maximale Straßengeschwindigkeit von 5O km/h verlieh.
 
 
Die Nummern der SdKfz, die von der deutschen Wehrmacht in den dreißiger Jahren den verwendeten Artillerie-Halbkettenfahrzeugen zugeteilt wurden, hatten keine logische Folge. Der SdKfz 6 mittlerer Zugkraftwagen 5t war eine mittelschwere Zugmaschine. Die Entwicklung dieses Fahrzeugs begann 1934 und die ersten Arbeiten wurden von der Büssing-NAG in Berlin durchgeführt. Er sollte zwei Aufgaben erfüllen, nämlich als Hauptzugmaschine für die 10,5cm-Batterien des leFH 18 dienen und die schwere Ausrüstung der Kampfpioniere auf Anhängern schleppen. In beiden Fällen konnte das Fahrzeug bis zu 11 Mann transportieren, notfalls dicht gedrängt auch mehr.
Die Produktion der Fahrzeuge SdKfz 6 erfolgte durch die Büssing-NAG und Daimler-Benz. Allerdings stellte man nach der Produktion von 737 Stück die Fertigung ein. Der Hauptgrund für den Abbruch der Produktion des SdKfz 6 lag darin, dass er sehr wohl Artilleriegeschütze schleppen konnte, aber beim Transport der weitaus schwereren Pionierausrüstung versagte. Er war auch in der Produktion ziemlich teuer. Daher fiel 1941 eine Entscheidung, die Produktion des Fahrzeugs auslaufen zu lassen und es durch den weitaus weniger teuren SWS zu ersetzen.
 
   
Das SdKfz 6 war ursprünglich gebaut worden um die 10,5-cm leichte Haubitze leFH 18 zu schleppen. 1942 entschloss man sich die Produktion einzustellen, da leichtere Zugmaschinen wie der sWS ebenso dazu in der Lage waren und das SdKfz 6 zu leicht für schwerere Ladungen war.
 
 
   
Die Variante SdKfz 6 AA wurde 1937 zum ersten mal produziert und trug eine 3,7-cm Flak 36 auf einer offenen Plattform. Das Vorhandensein eines Mannschaftsmitgliedes mit Entfernungsmesser zeigt, dass das Bild aus der Anfangszeit des Krieges stammt. Später wurden sie nicht mehr eingesetzt um Personal zu sparen.
 
 
Ende 1942wurde die Produktion schließlich eingestellt und die bereits produzierten Fahrzeuge blieben im Einsatz, bis der Krieg zu Ende war. Dabei zogen sie manchmal Artilleriegeschütze, die viel schwerer waren als diejenigen, für die dieser Typ konstruiert war.
Zwei Versionen von Motoren wurden für das SdKfz 6 produziert. Der erste leistete 67,1 kW und der spätere 74,6 kW. Überraschend ist, dass das SdKfz 6 während seiner Dienstzeit nur wenig modifiziert wurde. Die meisten wurden als Standardzugmaschinen produziert mit Sitzen für die Artilleriebedienung, die mit einer Segeltuchplane überdeckt werden konnten, aber es gab auch drei Varianten als Waffentransporter. Die erste war die 7,5-cm-Slf L/40.8, die nie wirklich über das Stadium des Prototyps hinauskam. Sie war ein Versuch, eine bewegliche 7,5-cm-Kanone für den Einsatz in Kavallerieeinheiten herauszubringen, und zwischen 1934 und 1935 wurden mindestens drei Prototypen produziert. Diese wurden nie in die Produktion überführt. Schließlich wurde eine während der Gefechte in Nordafrika erbeutet. Dann gab es das Modell, das als " Diana" oder 7,62-cm Pak 36(r) auf Panzerjäger Sfl Zugkraftwagen 5t bekannt wurde. Ein Versuch, erbeutete sowjetische 76,2-mm-Kanonen in einen starkgepanzerten Aufbau auf dem Heck eines SdKfz 6 zu montieren.
 
Dieser Aufbau war offen und ziemlich hoch, und die Kanone wurde auf das Fahrzeug komplett mit ihren Rädern und verkürzten Lafetten montiert. Nur neun wurden produziert, und wieder wurde eine in Nordafrika von den Alliierten erbeutet. Der dritte Waffenträger auf der Grundlage des SdKfz 6 war das SdKfz 6/2, das eine 3,7-cm-Flak 36 trug, und zwar auf einer offenen Plattform hinter der Position des Fahrers. Die Seitenwände wurden heruntergeklappt um als zusätzliche Plattform für die Kanonenbesatzung zu dienen. Die erste dieser Varianten wurde 1937 gebaut und die meisten gingen an die Luftwaffe. Sie hatten eine siebenköpfige Besatzung und fanden breiten Einsatz.
 
 
 
 
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