.: Mittlerer Schützenpanzerwagen ( SdKfz 251 ) :.
 

 
   
Das SdKfz 251/20 wurde als „Uhu" bekannt und trug einen Infrarotscheinwerfer zur unsichtbaren Gefechtsfeldbeleuchtung für Panzer des Typs Panther. Diese Varianten wurden erst in den späten Kriegsjahren produziert und hauptsächlich an der Ostfront eingesetzt.
 
 
Die Serie des SdKfz 251 mittlerer Schützenpanzerwagen als Halbkettenfahrzeug hatte ihren Ursprung in derselben Anforderung des Stabs wie das SdKfz 250, aber während das SdKfz 250 ein leichtes 1 -Tonnen-Fahrzeug war, wurde das SdKfz 251 als ein mittelschweres 3-Tonnen-Fahrzeug eingruppiert, Das SdKfz 251 war ein Erzeugnis des in Hannover ansässigen Hanomag-Konzerns, aber der Rumpf und der Aufbau wurden von der Büssing-NAG gebaut. Die Grundlage des SdKfz 251 war das 3-Tonnen-Halbkettenfahrzeug SdKfz 11 leichter Zugkraftwagen als Artilleriezugmaschine und die ersten produzierten Exemplare wurden Anfang 1939 an die 1. Panzerdivision ausgeliefert.
Das SdKfz 251 war vorrangig ein gepanzerter Mannschaftstransporter, der in der Lage war bis zu 12 Mann (ein kompletter Infanteriezug) zu befördern. Es war die Version SdKfz 251/1. die mit den größten Stückzahlen gebaut wurde. Bewaffnet mit mindestens zwei Maschinengewehren und den Waffen der aufsitzenden Mannschaft war das SdKfz 251/1 eine sehr nützliche Gefechtsplattform, die es mit den schnellsten Panzerformationen aufnehmen konnte. Nicht weniger als vier unterschiedliche Rumpfversionen wurden eingeführt, und zwar hauptsächlich aus der Notwendigkeit heraus, immer mehr Fahrzeuge auszustoßen um den steigenden Bedarf der Fronttruppen zu decken. Das war jedoch nichts im Vergleich mit der Anzahl der Varianten, die für andere Aufgaben produziert wurden. Die Stärke der Panzerung schwankte zwischen 6 und 14,5 mm.
 
   
Das Kennzeichen auf der Vorderseite dieses SdKfz 251/9 zeigt, dass es ein Bestandteil des schweren Kanonenzuges des Aufklärungsbataillons der 2. Panzerdivision ist. Es ist ein frühes Exemplar mit der kurzen 7,5-cm Sturmkanone, die eingesetzt wurde um örtliche Feuerunterstützung zu gehen.
 
 
Es gab nicht weniger als 22 dieser Varianten für Spezialaufgaben. Hinzu kamen noch die örtlichen und die nicht offiziellen Modifikationen. Sie reichten von Waffenträgern aller Art bis zu Ambulanzen, dazwischen lagen Beobachtungsfahrzeuge für die verschiedenen Anforderungen der Artillerie. Kommando- und Kommunikationsversionen (z. B. Funk- und Fernsprechwagen). Versionen mit Infrarot-Scheinwerfern oder Flugabwehrwaffen und sogar Panzerjäger, die lange 7,5cm-Panzerabwehrkanonen trugen. Die volle Auflistung befindet sich an anderer Stelle in dieser Studie, aber vielleicht der stärkste Waffenträger war eine Version des Grundmodells SdKfz 251/1, die als „Stuka zu Fuß" bekannt wurde. Das war der Mannschaftstransporter mit einem Rahmen aus Stahlrohr am Rumpf, der drei Raketenwerfergestelle auf jeder Seite des Fahrzeugs trug.
 
Auf diesen seitlichen Wurfrahmen wurden 28-cm- oder 32-cm-Raketen montiert, während sie sich noch in ihren Transportkisten befanden, und dann auf kurze Strecken gegen Flächenziele abgefeuert wurden. Sie waren feuerstarke Waffen speziell für Straßenkämpfe, aber andere Versionen des SdKfz 251 wie das SdKfz 251/9. das mit einer kurzen 7,5-cm-Pan-zerkanone bewaffnet war, waren viel genauer. Es gab sogar eine Flammenwerfer-Version (SdKfz 251/16) und ein Flak-Fahrzeug für die Flak-Kompanien der Panzergrenadierregimenter. Das SdKfz 251/21 war mit drei 1,5cm oder 2cm-Flak-MG-Drilling bewaffnet.
 
   
Eine "Stuka zu Fuß" mit ihren drei Raketengestellen auf jeder Seite.
 
 
Das SdKfz 251 in all seinen Formen wurde zu Tausenden produziert und galt als ein Markenzeichen der Panzerformationen. Es wurde an allen Fronten eingesetzt, gewöhnlich im engen Zusammenwirken mit Panzern, und wenn auch die ersten Versionen einige Zuverlässigkeitsprobleme aufwiesen, so wurde der Typ doch zu einem robusten und verlässlichen Fahrzeug in jeder Rolle, in der es eingesetzt wurde. 
 
 
 
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