.: Leichter Schützenpanzerwagen ( SdKfz 250 ) :.
 

 
   
Das Sdkfz 250/10 nur mit einer 3,7-cm Panzerabwehrkanone Pak 35/36 ausgerüstet und war eines aus einer langen Kette von Varianten dieses leichten gepanzerten Transportfahrzeugs. Andere Versionen trugen Maschinengewehre und sogar 7,5-cm-Haubitzen für Angriffszwecke (Sdkfz 250/8).
 
 
 
Das Fahrzeug, das die Serie des SdKfz 250 leichter Schützenpanzerwagen
werden sollte, hatte seinen Ursprung in derselben operativen Anforderung, die Mitte der dreißiger Jahre entstand und nur Serie SdKfz 251 führte. Es sollten sowohl 1-Tonner- als auch 3-Tonnen-Halbkettenfahrzeuge bereitgestellt werden um die Mobilität der Infanterie und anderer Einheiten, die mit den Panzerdivisionen zusammen operierten, zu gewährleisten. Das 1-Tonnen-Modell wurde zum SdKfz 250.
Das SdKfz 250 wurde zuerst von der Demag AG Wetter an der Ruhr produziert, obgleich später auch andere Konzerne an der Fertigung beteiligt waren. Das Fahrzeug beruhte auf dem Fahrgestell des 1-Tonnen-Fahrzeuges SdKfz 10 leichter Zugkraftwagen, hatte aber einen gepanzerten Rumpf mit einer offenen Oberseite um die fünfköpfige Mannschaft und den Fahrer aufzunehmen. Die ersten Exemplare wurden 1939 produziert, und das SdKfz 250 kam zum ersten Mal zum Einsatzwährend des Feldzuges gegen Frankreich im Mai 1940. Im Vergleich mit seinem Gegenstück, dem SdKfz 251, wurde das SdKfz 250 in einem viel kleineren Maßstab gebaut und eingesetzt, aber dennoch war die Gesamtzahl der produzierten Fahrzeuge imponierend (zwischen 1942 und 1944 wurden 5930 Stück gebaut), und als der Krieg zu Ende ging, gab es nicht weniger als 14 offizielle Varianten (hinzu kommt die übliche Menge an nichtoffiziellen Varianten). Von 1943 an wurden während der Produktion Modifikationen an der Form des Rumpfes eingeführt um die Herstellung zu vereinfachen, während gleichzeitig die Menge an benötigten Rohstoffen vermindert wurde. Die Stärke der Panzerung reichte von 6 bis 14,5 mm. Die Hauptsaison der Fahrzeuge vom Typ SdKfz 250 begann mit dem SdKfz 250/1. das eine sechsköpfige Besatzung hatte und zwei Maschinengewehre trug. Innerhalb der Baureihe entstanden Funkwagen (SdKfz 250/3). Fernsprechwagen (SdKfz 250/2) sowie eine Vielfalt von Waffen tragenden Ausführungen. Darunter Schützenpanzerwagen mit 8cm-Granatwerfer (SdKfz 250/7) und der Panzerspähwagen SdKfz 250/9 mit einer 2cm-Kampfwagenkanone 38 L/55. Vielleicht der seltsamste dieser Waffenträger war das SdKfz 250/8. das ziemlich überladen erschien mit einer kurzen 7,5cm-Panzerkanone 37 L/24 (von den frühen Versionen des Panzers PzKpfvv IV) in Verbindung mit einem koaxialen 7.92mm-Maschinengewehr MG 34 oder MG 42.
Es gab zwei Varianten, die ihre eigenen Bezeichnungszahlen erhalten haben. Die eine war das SdKfz 252. Ein spezieller Munitionstransporter mit geschlepptem Anhänger. Das neu gestaltete und voll umschlossene Innere sollte Munition für das Sturmgeschütz transportieren, aber nur wenige waren gebaut worden, als man erkannte, dass das gewöhnliche SdKfz 250 diese Rolle ebenso gut übernehmen konnte. Das SdKfz 252 wurde somit ersetzt durch das SdKfz 250/6. Das 70 Schuss 7,5er Munition mitführen konnte. Die andere Spezialversion war das SdKfz 253, das als Beobachtungswagen für die Sturmgeschütz-Batterien diente und über eine spezielle Funkausrüstung verfügte.
Weitere Varianten des SdKfz umfassten das SdKfz 250/9, eine spezielle Version mit Turm für die Aufklärung. Das SdKfz 250/12, ein leichtes Panzerabwehr-Modell, entweder mit einer 37mm-Panzerabwehrkanone (SdKfz 250/10) oder mit einer schweren 2,8cm-Panzerabwehrbüchse „Panzerbohrer'' (SdKrz 250/11) bewaffnet sowie verschiedene Typen von Kommando- und Kommunikationsmodellen. Inoffizielle Versionen trugen eine 2cm-Fliegerabwehrkanone. Und schließlich gab es einen Versuch eine 5cm-Panzerabwehrkanone aufzusetzen. Die Serie SdKfz 250 waren populäre kleine Halbkettenfahrzeuge und wurden bis zum Ende des Krieges produziert. Sie .
waren aufwendig in der Produktion, aber sie wurden an jeder Front eingesetzt.
 
 
 
 
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