.: Schwimmfähiger Geländewagen Typ 166 ( VW Schwimmwagen ) :.
 

 
   
Britische Truppen warten einen erbeuteten deutschen Schwimmwagen, der für Stadt fahrten in den Dienst der Alliierten gestellt worden ist. Sie arbeiten gerade an der Schiffsschraubenanlage. Die abgesenkt werden musste, wenn das Fahrzeug ins Wasser fuhr. Man beachte die abgerundete Konstruktion. die durch die Verwendung von Schwimmkammern zustande kam.
 
 
Die Bezeichnung Schwimmwagen, die gewöhnlich für die Amphibienversion des Militär-Volkswagen benutzt wurde, war nicht ganz korrekt, widerspiegelt sie doch nur die eine Seite dieses Amphibienfahrzeuges. Die korrekte Bezeichnung war schwimmfähiger Geländewagen Typ 166, obwohl dieses Fahrzeug gewöhnlich einfach Schwimmwagen genannt wurde. Ursprünglich wurde es 1940 entwickelt, damit es von Luftlandetruppen eingesetzt werden konnte. Es sollte daher gute Geländegängigkeit gekoppelt mit guten Schwimmeigenschaften haben. Er wurde so konstruiert, dass so viel wie möglich Gebrauch von Bestandteilen des vorhandenen Kübelwagens (Militärversion des Volkswagen) gemacht werden konnte. Am Fnde wurden die meisten der produzierten Exemplare hauptsächlich an der Ostfront eingesetzt und die Produktion erreichte eine Gesamtzahl von 14625 Stück. 
   
Angehörige der Waffen-SS auf dem Balkan beim Einsteigen in einen Schwimmnagen bei Operationen gegen die Partisanen. Bei solchen Operationen konnten die Amphibieneigenschatten dieses Fahrzeugs oft vorteilhaft genutzt werden, da Wasserhindernisse kein Problem darstellten.
 
 
Der Schwimmwagen wurde eingesetzt um die verschiedenen Typen von Motorrad-Seitenwagen-Gespannen zu ergänzen, die von den Aufklärungs- und anderen Einheiten benutzt wurden. Er war ein kleines robustes Fahrzeug mit einem verhältnismäßig großen Körper um Schwimmfähigkeit zu erlangen. Hinten hatte er eine Schiffsschraube für die Fortbewegung im Wasser. Vier Mann konnten darin sitzen, allerdings gedrängt, insbesondere wenn sie all ihre Ausrüstung mitführten, denn der Platz im Innenraum war ziemlich begrenzt. 
Die Fertigungsstrecke befand sich in der Volkswagen-Anlage in Wolfsburg, und die Produktion wurde oft durch die Bombenangriffe der Alliierten unterbrochen, bevor sie 1944 hauptsächlich wegen Materialknappheit eingestellt wurde.
Aber die deutsche Wehrmacht verlangte in den ersten Kriegsjahren immer mehr von diesen Fahrzeugen, denn der Schwimmwagen war ein vielseitig einsetzbares mobiles Fahrzeug. Neben seiner Rolle bei der Aufklärung wurden viele von Kommandeuren aller Waffengattungen benutzt, die sie beim Aufsuchen versprengter Einheiten für sehr nützlich befanden, insbesondere bei den großen räumlichen Ausdehnungen an der Ostfront. Das Fahrzeug wurde durch einen 1,3-Liter-Benzinmotor angetrieben, der etwas stärker war als der Motor des Kübelwagens und dem Schwimmwagen eine bessere Gesamtleistung gab. Um sicher zu gehen, dass von der Geländeleistung nichts verloren ging, wurden spezielle Geländereifen aufgelegt.
Die Schiffsschraube, die für das Fortbewegen des Fahrzeugs im Wasser benutzt wurde, befand sich auf einem Schwenk-
arm an der Rückseite. Bevor das Fahrzeug ins Wasser fuhr, musste dieser Arm abgesenkt werden um die Schraube mit dem Antrieb zu koppeln, und sobald der Schiffsschraubenantrieb einrastete, wurde die übrige Kraftübertragung getrennt. Das Steuern im Wasser erfolgte über die Vorderräder. Trotz seiner guten Manövrierfähigkeit im Wasser erwies sich der Schwimmwagen genau so tauglich in den Wüsten Nordafrikas, wobei einige beim Deutschen Afrikakorps ihren Dienst versahen. Rommel forderte mehr, aber stattdessen ging die Masse der produzierten Fahrzeuge an die Ostfront, da der luftgekühlte Motor und das Vorhandensein von mehr Wasserhindernissen einen effektiveren Einsatz bedeuteten. Rommel erhielt dafür Kübelwagen. Viele der Ostfront-Modelle wurden mit einem speziellen Tank ausgestattet, der einen sehr flüchtigen Treibstoff enthielt, damit man sie unter winterlichen Bedingungen besser anlassen konnte.
 
 
 
 
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