.: Leichter Panzer Panzerkampfwagen II / PzKpfw II / SdKfz 121 :.
 

 
   
Obwohl als Ausbildungsgerät vorgesehen, stellte der PzKpfw II den größten Teil der Deutschen Panzerwaffe
während des Einmasches in Frankreich und Polen da.
 
 
Um die Zeit bis zum Erscheinen des PzKpfw III und des PzKpfw IV zu überbrücken wurde im Jahr 1934 die Entscheidung getroffen, ein Interimsmodell in Auftrag zu geben, das als der Panzerkampfwagen II bekannt wurde. Henschel, Krupp und MAN erhielten Entwicklungsverträge für das Fahrzeug, das man darin als Industrielle Zugmaschine 100 (LaS 100) bezeichnete, um seinen wahren Zweck zu verbergen.Nach der Bewertung der Prototypen wurde das MAN-Modell für die Weiterentwicklung ausgewählt, wobei MAN für das Fahrgestell und Daimler-Benz für die Aufbauten zuständig waren.Die Produktion lief schließlich auch bei Famo, MIAG und Wegmann.Der Panzer bildete das Rückgrat der deutschen Panzerdivisionen während des Einmarsches in Frankreich, wobei ungefähr 1000 dieser Fahrzeuge im Fronteinsatz waren. 
Dieser Panzer wurde auch beim Überfall auf die UdSSR im darauf folgenden Jahr eingesetzt,obgleich er um diese Zeit bereits veraltet war und eine unzureichende Panzerung und Feuerkraft aufwies. Er war in erster Linie als Ausbildungsgerät und weniger für den Kampfeinsatz gedacht.
Die ersten Fahrzeuge des PzKpfw II Ausf. A wurden 1935 ausgeliefert. Sie waren mit einer 20mm-Bordkanone und einem koaxialen 7,92mm-Maschinengewehr ausgerüstet. Die Mannschaft bestand aus 3 Mann und das Kampfgewicht betrug 7,2 Tonnen. Die Versuche mit den ersten Modellen zeigten, dass das Fahrzeug mit seinem 130-PS-Motor (97 kW) antriebsmäßig zu schwach ausgelegt war. Im Jahr 1938 wurden der PzKpfw II Ausf. D und der PzKpfw II Ausf. E mit neuer Drehstabfederung eingeführt, die ihnen die viel höhere Geschwindigkeit von 55 km/h verlieh, obwohl die Geländegeschwindigkeit niedriger als bei den Vorläufermodellen war. 
   
Bewaffnet mit einer 20mm Bordkanone, wurden etwa 1000
PzKpfw II während des Polenfeldzuges eingesetzt.
 
 
Das endgültige Produktionsmodell war der PzKpfw II Ausf. F. Der 1940/41 erschien und dessen Panzerung vorn auf 38mm und an den Seiten auf 20mm verstärkt worden war. So dass das Gesamtgewicht auf knapp unter 10 Tonnen stieg und folglich die Geschwindigkeit des Fahrzeugs sank. Was aber wegen des erreichten besseren Schutzes akzeptiert wurde.Der Rumpf und Turm des PzKpfw II waren geschweißte Stahlkonstruktionen. Der Fahrer saß vorn, der 2-Mann-Turm befand sich in der Mitte nach links versetzt und der Motor war hinten untergebracht. Die Bewaffnung bestand aus einer 20mm-Bordkanone (für die 180 Schuss Munition vorgesehen waren) auf der linken Seite des Turmes und einem 7.92mm-Maschinengewehr (für das 1425 Schuss Munition mitgeführt wurden) auf der rechten Seite.Der PzKpfw II wurde auch als Grundlage für eine Anzahl von schnellen Aufklärungspanzern eingesetzt, die Luchs genannt wurde .Eines der interessanteren Fahrzeuge war das spezielle Amphibienmodell, das für den Einmarsch In England im Jahr 1940 entwickelt wurde. Es wurde im Wasser durch eine vom Hauptmotor abgehende Schiffsschraube mit einer Geschwindigkeit von 10km/h angetrieben. Außerdem existierte ein mit zwei Flammenwerfern versehenes Modell, der Flammemverfer II. von dem 100 Stück bis 1942 im Dienst waren. Als der Grundpanzer veraltet war, wurde das Fahrgestell schnell für viele andere Zwecke eingesetzt. Eine der ersten Versionen wurde mit erbeuteten Sowjetischen 76,2mm-Panzerabwehrkanonen bestückt und Marder I genannt. Ihm folgte ein als Marder II bezeichnetes Modell mit einer deutschen 7,5cm-Panzerabwehrkanone, und etwa 1200 Fahrzeuge dieser Art wurden umgenutzt oder gebaut.
 
 
 
 
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