.: Panzerbefehlswagen I ( PzBefWg ) - ( SdKfz 265 ) :.
 

 
   
Der kleine Panzerbefehlswagen war eine Version des leichten Panzers PzKpfw. Die Mannschaft bestand aus 3 Mann. Das Fahrzeug verfügte über 2 Funkgeräte, einem Kartentisch, und eine gesonderte elektrische Anlage. Diese Fahrzeuge waren weit verbreitet, weil sie die Kommandeure in die Lage versetzten, stehts in Reichweite der Kampfhandlungen zu sein.
 
 
Als die deutsche Wehrmacht das Konzept der Panzerdivisionen akzeptiert hatte, wurde eingeschätzt, dass die große Masse an Panzern beträchtliche Befehls- und Einsatzprobleme mit sich bringen würde. Die Kommandeure mussten sich mit den Panzerformationen vorwärts bewegen und zu jeder Zeit mit diesen Kontakt haben. Zuerst schien der beste Weg der, dass die Kommandeure in Panzern fuhren. Es wurde aber auch richtig erkannt, dass die Kommandeure alle Arten von Spezialaus-rüstung bei sich führen mussten und gesondertes Personal brauchten um Befehle zu übermitteln. Folglich wurde ein entsprechender Kommandopanzer gebraucht.Bereits 1938 legten deutsche Konstrukteure erste Ergebnisse vor. Sie entschieden, den kleinen Ausbildungspanzer PzKpfw I für die Rolle als Kommandofahrzeug umzubauen, und das Ergebnis war das SdKfz 265 kleiner Panzerbefehlswagen. 
Das Befehlsfahrzeug war eine relativ geradlinige Umnutzung des Ausgangspanzers (Ausf B) bei dem sich anstelle des regulären, schwenkbaren Turms ein fester Aufbau befand um Platz für Benutzung und Technik zu schaffen.Die Besatzung wurde von zwei auf drei erhöht: Fahrer, Kommandeur und Melder/Gehilfe. Der gesonderte Innenraum bot Platz für einen kleinen Kartentisch, an dem der
Kommandeur arbeiten konnte. Tafeln für die Kartenauslegung, Stauraum für weitere Karten und zwei Funkgeräte - eines für die Kommunikation mit den Panzern und das andere für die Verbindung mit den höheren Kommandoebenen. Diese Funkgeräte erforderten die Bereitstellung einer höheren Dynamoleistung um ihre angeschlossenen Batterien im vollen Ladezustand zu halten. Die Bewaffnung bestand aus einem
7,92-mm-Maschinen-gewehr MG34 mit Kugelblende, für das 900 Schuss mitgeführt wurden 
   
Wie beengt die Räumlichkeiten in einem PzKpfw waren, lässt sich unschwer aus diesem Bild ablesen. Es wurden viele Umrüstungen vorgenommen, die sich aber alle als zu klein für ihre Aufgabenstellung erwiesen.
 
 
Es gab drei Modifikationen dieses Befehlsfahrzeugs; eine davon hatte einen kleinen drehbaren Turm,der auf den Aufbau aufgesetzt war. Dieser wurde bald nicht mehr verwendet, da er zu viel von dem begrenzten Platz
im Innern in Anspruch nahm und bald als unnötig angesehen wurde. Die zwei anderen Varianten unterschieden sich nur in Details. Bei allen dreien brachten die geringen Abmessungen des Fahrzeugs Raumknappheit im Innern mit sich, was schon Probleme bereiten konnte, wenn zwei Mann versuchten dort zu arbeiten. Aber das Konzept funktionierte sehr gut, und zwischen 1935 und 1937 wurden etwa 200 Stück gebaut und an die
Stäbe der Panzereinheiten von der Kompanie- bis zur Brigadeebene ausgeliefert. Das erste Exemplar wurde zuerst während des Polenfeldzuges 1939 eingesetzt und weitere kamen in Frankreich im Mai und Juni 1940 zum Einsatz. Später wurde das Afrikakorps damit ausgerüstet. Eines der Exemplare des Nord-afrikafeldzliges wurde von der britischen Armee erbeutet und ins Vereinigte Königreich gebracht. Dort untersuchten es Spezialisten eingehend und fertigten einen langen Bericht über das Fahrzeug an, das nunmehr im Panzermuseum Bovington besichtigt werden kann.
Trotz ihres relativen Erfolges in der Rolle als Kommandofahrzeugs waren die Umbauten des kleinen PzKpfw I eigentlich zu beengt um darin effektiv arbeiten zu können. Bis 1942 wurden sie durch größere Varianten ersetzt.
 
 
 
 
.: Allgemeine Informationen über diesen Artikel :. .: Bewertungs Optionen für diesen Artikel :. Aktuelle Bewertung .: Diesen Artikel per Formular an einen Freund weiterempfehlen :. .: Diesen Artikel Melden :.
 

 
     
       
     
 
Gesamtmenge der vorhandenen Artikel innerhalb "Deutschland": 60
 
Diese sind aufgeteilt in:
Zu Lande: 60 Artikel | Zu Wasser: 0 Artikel | In der Luft: 0 Artikel | Munition & Sprengkörper: 0 Artikel
Die Internetseite "www.waffensysteme39-45.info", ist Online seit dem: 01.02.2010