.: Bergepanzerwagen Panther ( Bergepanther ) - ( SdKfz 179 ) :.
 

 
   
Der Deutsche Bergepanther beruhte auf dem Rumpf und der Aufhängung des Panzers Panther und konnte für die Bergung der selbst schwersten deutschen Panzer eingesetzt werden. Hier wird er in einer Fahrposition gezeigt. Der Bergepanther hatte eine sehr kräftige Winde im inneren des Rumpfes, und benutzte einen Abstützsporn an der Rückseite, um die Standfestigkeit des Wagens zu erhöhen.
 
 
Während der ersten Kriegsjahre benutzte die Wehrmacht die 18-Tonner Sdkfz 9/1 und 9/2 Zugkraftwagen für die Bergung von liegengebliebenen oder beschädigten Panzern, aber mit dem Auftauchen der schweren Panzer wie Tiger und Panther waren diese Fahrzeuge nicht länger imstande, diese Schwerfahrzeuge zu bergen. Die einzige Art und Weise, wie sie effektiv genutzt werden konnten, war in komplizierten Zweier- bzw. Dreierschlepp-Anordnungen möglich, wobei der Kran des einen Fahrzeugs in Verbindung mit dem des anderen Fahrzeugs wirkte. Es war jedoch nicht immer möglich, zwei dieser großen Halbkettenfahrzeuge an bestimmte Stellen zu bringen, selbst wenn tatsächlich zwei zur Verfügung standen. Die Lösung des Problems der Bergung großer Fahrzeuge war die Entwicklung eines neuen schweren Bergungsfahrzeuges. Einige der ersten mit dem Tiger ausgerüsteten Einheiten nutzten ihre Geräte dahingehend um, dass sie im Turm anstelle der Hauptkanone Winden für Bergungszwecke einbauten, aber dies bedeutete den Verzicht auf einen wertvollen Kanonenpanzer, und die Tiger waren immer knapp. Schließlich wurde entschieden den Panzer Panther als Grundlage für das neue Fahrzeug zu nehmen. 
   
Der Bergepanther war das am besten gepanzerte Bergungsfahrzeug des zweiten Weltkrieges.
Nur 297 Stück waren bei Kriegsende fertiggestellt.
 
 
Das neue Fahrzeug erhielt die Bezeichnung Bergepanzerwagen Panther (Bergepanther) Ausf A (SdKfz 179) Die Ersten davon erschienen 1943 und waren Umbauten der frühen Modelle des Kanonenpanzers Panther. Bei dem Umbau wurden der Turm und die Kampfabteile vollständig entfernt und durch einen offenen Aufbau ersetzt, der eine große und kräftige Winde beherbergte. Im die Zug Wirkung dieser Winde zu erhöhen hatte das Fahrzeug hinten einen großen Abstützsporn. Beim Einsatz wurde dieser Sporn auf den Boden abgesenkt; das Fahrzeug wendete, wobei sich de Sporn tief in die Erde versenkte um so die Stabilität zu erhöhen, wenn die Winde betätigt wurde und das Seil über die Rückseite des Fahrzeuges lief. Die Kombination aus Abstützsporn und Winde versetzte den Bergepanther in die Lage, selbst die schwersten Fahrzeuge zu bergen.
Er trug ferner jegliche Art von weiterer Bergungsausrüstung einschließlich eines leichten Auslegerkrans auf der linken Seite für die Ausführung von Reparaturen. 
Es wurde Frühjahr 1944. bis die ersten Bergepanther bei den Truppen eintrafen. Die Umbauten wurden von der DEMAG in Berlin ausgeführt. Als der Krieg zu Ende ging, waren 297 Stück gebaut, aber nicht alle davon ausgerüstet worden. Aus Beschaffungsgründen wurden einige Fahrzeuge ohne den hinten anmontierten Sporn und der Fahrzeugwinde ausgeliefert, weswegen sie nicht viel mehr als bloße Zugmaschinen waren. Meist kamen sie als Trägerfahrzeuge für Munition und Proviant zum Einsatz. Die vollständig ausgestatteten Bergepanther erwiesen sich von unschätzbarem Wert und es überraschte nicht, dass sie auf mit dem Panther,
Tiger und Königstiger ausgerüstete Einheiten konzentriert wurden. Im Einsatz hatten sie eine fünfköpfige Besatzung und die meisten behielten ihr 7.92-mm-Maschinengewehr auf der Vorderseite des Rumpfes. Viele waren auch mit einer 2-cm-Bordkanone bewaffnet, die sich nach vorn gerichtet auf dem offenen Aufbau auf einem Gestell befand, welches ermöglichte, sie entweder als Fliegerabwehrwaffe oder als Waffe gegen Bodenziele einzusetzen.
Als er eingeführt wurde, war der Bergepanther im Vorteil gegenüber allen anderen Bergungsfahrzeugen. Auch wenn er ein Umbau eines vorhandenen Panzers war, so machten ihn doch die Kombination aus Winde.
Abstützsporn und Gesamtausstattung zum besten Bergungsfahrzeug, das während des Zweiten Weltkrieges produziert wurde.
 
 
 
 
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