.: Jagdpanzer Tiger (P) Elefant Ferdinand / SdKfz 184 :.
 

 
   
Der Elefant benutzte ein komplexen Zwillingsmotor-Antriebsblock, der ein elektrisches Getriebe antrieb, welches allerdings nicht shr gut arbeitete. Er war langsam und schwerfällig, was ihn eher zu einem schweren Geschütz als zu einem Panzerjäger machte. Die meisten wurden in Russland eingesetzt, und wenige endeten 1944 in Italien.
 
 
Als dieser Panzer noch in seiner Planungsphase steckte, wetteiferten die beiden Konzerne Henschel und Porsche um den Produktionsvertrag. Das Porsche-Angebot wurde zunächst begünstigt, hauptsächlich als Ergebnis der Beziehung von Professor Porsche zu Hitler, aber auch deswegen, weil die Konstruktion eine radikale Änderung kennzeichnete, nämlich die Benutzung des benzin-elektrischen Antriebs. Die Herangehensweise von Porsche erwies sich jedoch im Test als unzuverlässig, und so fiel die Wahl auf den Henschel H 1. des späteren PzKpfvv VI Tiger Ausf H.
Während dieser jedoch bereits produziert wurde, waren die Porsche-Antriebe und die Rümpfe, in die sie eingesetzt werden sollten, auch reif für die Produktion. Man entschied die Porsche-Konstruktion zu produzieren, und zwar zum Einsatz als schwerer Panzerjäger und ausgerüstet mit der neuen 8.8-cm-Panzerabwehrkanone Pak 43/2, einer Entwicklung der früheren Serie der Fliegerabwehrkanone Flak 18-37. (Die Pak 43 war praktisch eine neue Kanone und feuerte stärkere Munition als die früheren Kanonen.) Die Kanone wurde in einen großen gepanzerten Aufbau mit begrenztem Schwenkbereich auf den hinteren Teil des Fahrgestells zurückversetzt, Neunzig dieser Fahrzeuge wurden als Panzerjäger Tiger (P) gebaut, der später auch als Elefant bekannt wurde. (Das P verweist auf Porsche.)
Der Elefant wurde in Eile Anfang 1943 im Nibelungenwerk produziert, Die Dringlichkeit war Hitlers Forderung geschuldet, dass sie für die Eröffnung des Hauptfeldzugs an der Ostfront 1943 fertig sein sollten, den Angriff im Kursker Bogen. Die neuen Panther waren ebenfalls dafür vorgesehen, ihr Gefechtsdebüt in dieser Schlacht zu liefern. Das verspätete Anlaufen der Produktion und die Ausbildung der Panzertruppen im Gebrauch ihrer neuen Waffen verzögerten den Beginn der Offensive bis zum 5. Juli 1943. 
   
Der Elefant war eine der Fehlleistungen der Deutschen Panzerjäger Konstrukteure, den trotz seiner 8,8cm Kanone war er im Nahkampf äußerst verwundbar und, was von größerer Wichtigkeit ist, Die ersten Exemplare hatten keinerleih Mittel zur Selbstverteidigung. Er war auch zu kompliziert und generell unzuverlässig.
 
 
Die Rote Armee war bestens auf die zu erwartenden Schwierigkeiten bei der Verteidigung des Kursker Bogens vorbereitet. Die Verzögerungen hatten sie in die Lage versetzt, ihre Wirksamkeit in der Tiefe zu erhöhen, so dass, als die Deutschenangriffen, deren Anstrengungen von geringem Erfolg begleitet waren. Für den Elefanten waren die Kursker Schlachten eine furchtbare Feuertaufe. Die Panzer waren in zwei Abteilungen des Panzerregiments 654 organisiert. Sie wurden in den Einsatz geschickt, ehe ihre vielen technischen Mängel völlig beseitigt waren, und viele versagten bereits, als sie sich in Bewegung setzen wollten. Diejenigen, die in die Nähe der sowjetischen Stellungen gelangten, gerieten bald in Schwierigkeiten, denn obwohl die Fahrzeuge mit den feuerstärksten Panzerabwehrkanonen ausgestattet waren, die damals verfügbar waren, fehlte es ihnen an jeglicher Form von Zweitbewaffnung für die Selbstverteidigung.  
Sowjetische Infanterieeinheiten für Panzerbekämpfung schwärmten ins Gelände aus und brachten Sprengladungen an, so dass die Ketten der gegnerischen Panzer abflogen oder sie anderweitig außer Gefecht gesetzt wurden. Einige der Elefantenbesatzungen konnten sich zurückziehen, andere ihre Fahrzeuge verlassen und davonlaufen. Einige Panzer überlebten Kursk und wurden später mit Maschinengewehren zur Selbstverteidigung ausgestattet. Aber der Elefant erholte sich nie von seiner misslungenen Feuertaufe. Die wenigen, die übrig blieben, wurden an andere Fronten wie Italien zurückgezogen, aber selbst dort machten ihre Unzuverlässigkeit und der Mangel an Ersatzteilen sie bald nutzlos. Einige wurden von den Alliierten in Italien erbeutet.
 
 
 
 
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