.: Marder III / Panzerjäger 38 (t) :.
 

 
   
Dieser Marder III wurde im April 1943 in Nordafrika erbeutet. Seine mittig montierte 7,5cm Pak 40/3 befindet sich auf einem der bewährten tschechischen Panzerfahrgestelle.
 
 
Es gab zwei Versionen von Selbstfahrlafetten, die als Marder III bekannt wurden, und beide benutzten das Fahrgestell des Panzers Skoda TNHP-S. Dieser Panzer war ursprünglich von den Skoda-Werken in Pilsen für die tschechische Armee produziert worden, aber mit der Annexion des tschechischen Staates durch Deutschland im Jahr 1939 setzten die Skoda-Werke die Produktion des Panzers unter der Bezeichnung PzKpfw 38(t) für die deutsche Wehrmacht fort. Die Deutschen führten an der ursprünglichen Skoda-Konstruktion viele Veränderungen während der Produktion und des Dienstgebrauches ein und um 1941 konnte der PzKpfw 38(t) als eine deutsche Konstruktion betrachtet werden.
Aber der ursprüngliche Turm war zu klein um Waffen zu tragen, die feuerstark genug waren die feindlichen Panzerkräfte nach 1941 zu besiegen. Das Fahrgestell wurde weiterhin produziert für eine Anzahl von alternativen Aufgaben. Eine dieser Aufgaben wurde 1941 deutlich. Das Auftauchen solcher Panzer wie des sowjetischen T-34 führte der deutschen Wehrmacht ihren Mangel an feuerstarken Panzerabwehrwaffen vor Augen.Man unternahm daraufhin hastige Improvisationen um dieser Situation zu begegnen. Eine davon bestand darin, auf die Fahrgestelle des PzKpfw 38(1) die erbeuteten sowjetischen 76,2-mm-Feldkanonen zu montieren. 
   
Beim späteren Marder III waren die Hauptkanone in den hinteren Teil des Fahrgestells und der Motor mehr in den vorderen Teil verlagert worden. Dies ergab eine besser ausbalanciertes und manövierfähiges Fahrzeug, von dem fast 800 Stück gebaut wurden, die noch immer die Grundbauteile des Panzers PzKpfw 38(t) benutzten.
 
 
Diese war eine sehr gute Doppelzweckwaffe, die als Panzerabwehr benutzt werden konnte, und die Deutschen gingen so weit, dass sie einige als spezielle Panzerabwehrkanone einsetzten. Auf dem PzKpfw 38(t) wurde die Kanone in einem festen Schild montiert und diese Variante ging Anfang 1942 als Marder III bzw, Panzerjäger38(t) für 7,62-cm Pak 36(r) in die Produktion. Etwa 344 dieser Panzerjäger wurden gebaut und nicht nur an der Ostfront, sondern auch in Nordafrika und an anderen Orten eingesetzt. Er wurde jedoch damals nur als Lückenbüßer betrachtet, bis eine genügend grobe Stückzahl der deutschen 7,5-cm-Pak 40 verfügbar wurden. Bis dies 1942 so weit war, lief die Produktion des mit sowjetischen Kanonen bestückten Marder III aus und die der mit deutscher Waffe bestückten Version an. Die Kanone-Fahrgestell-Kombination wurde weiterhin Marder III genannt, hatte aber die Bezeichnung Panzerjäger 38(t) Ausf.H für 7,5-cm Pak 40/3 und benutzte einen leicht abweichenden Kanonenschild samt Aufbau vom früheren Modell. Die ersten der mit einer Pak 40 bewaffneten Marder III wurden in die Gefechte während der letzten Phasen des Tunesienfeldzuges geschickt, wo einige erbeutet wurden und den alliierten Geheimdiensten einiges Kopfzerbrechen bereiteten. Aber ihre "Befunde" waren nicht von langer Dauer, denn der Marder III sollte bald weitere Umwandlungen erfahren. Bis 1943 benutzten die verschiedenartigen deutschen Selbstfahrlafetten mit dem Skoda-Fahrgestell den Panzer PzKpfw 38(t) als Grundlage. Jedoch bei einigen frühen Umnutzungen (einschließlich der des ursprünglichen Marder III) waren die Fahrzeuge kopflastig, was gelegentlich die Beweglichkeit einschränkte. Unter Benutzung des ursprünglichen tschechischen Fahrgestells als Basis verlagerten die deutschen Ingenieure jetzt den Motor an die Vorderseite des Fahrgestells und brachten die Arbeitsplattform auf die Rückseite um eine spezielle Selbstfahrlafette zu erzeugen. Sobald diese zur Verfügung stand, wurde die Produktionsversion des Marder III erneut geändert, und zwar in die Modifikation Panzerjäger 38(t) Ausf.M für 7,5-cm Pak 40/3 mit der Kanone und ihrer Schutzvorrichtung auf der Rückseite des Fahrzeugs. Dies ergab ein viel besser ausbalanciertes Fahrzeug. Das neue Fahrgestell wurde auch dazu benutzt, eine Vielfalt anderer Waffen darauf zu montieren. Der späte Typ des Marder III wurde von BMM In Prag gefertigt, und als die Produktion im Mai 1944 auslief, waren 799 Stück gebaut worden. Sie waren an allen Fronten im Einsatz.
 
 
 
 
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