.: Leichter Panzer Panzerkampfwagen I / PzKpfw I / SdKfz 101 :.
 

 
   
Zwei PzKpfw I und ein schwererer PzKpfw III in Frankreich im Jahr 1940. Insgesamt 523 der kleinen
leichten PzKpfw I wurden, bei diesem Feldzug trotz ihrer Nichteignung für Kampfeinsätze eingesetzt.
 
 
Im Jahr 1933 erhob Das Heereswaffenamt die Forderung nach einem leichten gepanzerten Fahrzeug mit einem Gewicht von ungefähr 5000 kg. Das für Ausbildungszwecke eingesetzt werden könnte. Daraufhin bauten fünf Firmen Prototypen. Nach den Erprobungen billigte das Heereswaffenamt die Konstruktion von Krupp für die Weiterentwicklung,und diese Firma wurde für das Fahrgestell sowie Daimler-Benz für die Aufbauten verantwortlich gemacht.Um den wirklichen Einsatzzweck zu verheimlichen, nannte das Heereswaffenamt das Fahrzeug "Landwirtschaftlicher-Schlepper". Die erste Serie von 150 Stück wurde bei Henschel in Auftrag gegeben, und im Juli 1934 begann die Produktion unter der Bezeichnung
PzKpfw 1 (MG) (Sdkfz 101) Ausf A.
Das Fahrzeugwurde von einem Krupp-Benzin­Motor M 305 angetrieben, der nur
57 PS (42 kW) entwickelte.
Es gab jedoch Probleme mit dem Motor und die nächste Serie. Ausf B. hatte einen stärkeren Motor, was bedeutete, dass der Rumpf verlängert und auf jeder Seite ein zusätzliches Laufrad angebracht werden musste. Dieses Modell war etwas schwerer, aber sein stärkerer Motor verlieh ihm eine maximale Geschwindigkeit von 40km/h. Es wurde 1935 unter der Bezeichnung
Pz­Kpfw l (MG) (SdKfz 101) Ausf B
in Dienst gestellt. Die meisten dieser Fahrzeuge wurden von Henschel gebaut, aber auch Wegmann wurde in das Programm aufgenommen. 1935 erreichte man mit 800 Fahrzeugen die Produktionsspitze. Der Panzerkampfwagen I wurde zum ersten Mal operativ im Spanischen Bürgerkriegeingesetzt, und zu Beginn des Einmarsches in Polen im Jahr 1939 gehörten nicht weniger als 1445 derartige Fahrzeuge zur Kampfstärke.
 
Es hatte sich jedoch bald herausgestellt, dass der Panzerkampfwagen wegen seiner mangelhaften Feuerkraft und geringen Panzerung (7-13 mm) für Fronteinsätze nicht besonders geeignet war beim Einmarsch in Frankreich im Jahr 1940 wurden nur 523 Fahrzeuge eingesetzt, obwohl in Deutschland und Polen viel mehr zur Verfügung standen. Bis Ende 1941 war der PzKpfw I aus dem Fronteinsatz herausgenommen worden, wenn auch der für Kommandozwecke eingerichtete kleine Panzerbefehlswagen I (Sdkfz 265) länger im Einsatz blieb. Als der leichte Panzer veraltet war, wurde sein Fahrgestell für andere Zwecke genutzt. Eines der ersten Einsatzgebiete war der Munitions-Schlepper er wurde dazu benutzt, Munition und andere wertvolle Ladungen zu transportieren. Zur Panzerbekämpfung wurde das Fahrgestell mit beschlagnahmten Tschechischen 47mm-Panzerabwehrkanonen auf der Oberseite der Aufbauten mit begrenztem Schwenkbereich ausgerüstet. Diese Fahrzeuge wurden sowohl an der Ost­Front als auch an der Nordafrikafront eingesetzt. Sie waren aber mit dem Erscheinen der stärker gepanzerten Panzer auf den Schlachtfeldern bald veraltet. Im Jahr 1938 wurden der PzKpfw II Ausf. D und der PzKpfw II Ausf. E mit neuer Drehstabfederung eingeführt, die ihnen die viel höhere Geschwindigkeit von 55 km/h verlieh, obwohl die Geländegeschwindigkeit niedriger als bei den Vorläufermodellen war. Das endgültige Produktionsmodell war der PzKpfw II Ausf. F. Der 1940/41 erschien und dessen Panzerung vorn auf 38mm und an den Seiten auf 20mm verstärkt worden war. So dass das Gesamtgewicht auf knapp unter 10 Tonnen stieg und folglich die Geschwindigkeit des Fahrzeugs sank. Was aber wegen des erreichten besseren Schutzes akzeptiert wurde.Der Rumpf und Turm des PzKpfw II waren geschweißte Stahlkonstruktionen. Der Fahrer saß vorn, der 2-Mann-Turm befand sich in der Mitte nach links versetzt und der Motor war hinten untergebracht. Die Bewaffnung bestand aus einer 20mm-Bordkanone (für die 180 Schuss Munition vorgesehen waren) auf der linken Seite des Turmes und einem 7.92mm-Maschinengewehr (für das 1425 Schuss Munition mitgeführt wurden) auf der rechten Seite. 
   
Der PzKpfw I war nach
seinem Debüt im Spanischen
Bürgerkrieg stark im
Polenfeldzug eingebunden.
 
 
Der PzKpfw II wurde auch als Grundlage für eine Anzahl von schnellen Aufklärungspanzern eingesetzt, die Luchs genannt wurde. Die umfangreichste Umnutzung bestand in der Installation eines 15cm-Infanterie-Geschützes auf einem neuen Aufbau. Dieses überlastete jedoch das Fahrgestell, und so wurden schließlich weniger als 40 dieser Umnutzungen vorgenommen.
Der Turm befand sich in der Mitte des Fahrzeugs, war nach rechts versetzt und mit einem 7,92mm-Zwillings-MG ausgerüstet,
für das insgesamt 1525 Schuss Munition mitgeführt wurden. Der Fahrer saß rechts vom Turm.
 
 
 
 
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